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Seminare und Diskussionen auf dem Promikon Coaching Day "Go-On":

Zukunftsperspektiven für christliche Künstler

(Schmitten) Die Promikon Musikmesse macht 2010 turnusgemäß Pause. Dafür fand Ende Januar [23.01.10] der zweite Künstlertag "Go-On" statt. Erfahrene und professionell arbeitende Szenemacher schulten einen Tag lang Künstler, die mehr über die Mechanismen und Erfolgsprinzipien der christlichen Musikszene lernen wollten. Gastgeber Christoph Buskies (Promikon) brachte etwa 80 Musiker und Entscheider an den runden Tisch. Die Seminarthemen reichten von Vertrags- und Rechtsfragen über Bühnenpräsentation, Text- und Songarbeit, Veranstaltungsakquise bis hin zu persönlichen Glaubensfragen.

Am Schluss des Tages moderierte Doro Wiebe eine Plenumsdiskussion mit Musikmanager Markus Bonnert, Veranstalter Ralf Wieland, Musikproduzent Ruben Rodriguez (W4C) und Christoph Buskies unter dem Motto "Chancen und Perspektiven der christlichen Musikszene".

Ruben Rodriguez, der seit einigen Jahren nicht mehr in der christlichen Musikszene tätig ist, weil er dort für sich keine Perspektive als Berufsmusiker sah, stellte qualitative Aspekte in den Vordergrund. "Gut setzt sich durch, schlecht geht unter, egal in welcher Szene das passiert." Ein Statement, das für manchen der anwesenden Musiker eine gewisse Ernüchterung mit sich brachte, aber auch den Einspruch vom Publikum provozierte: "Wir sind aber mehrheitlich ehrenamtlich unterwegs."    

"Die Welt wartet nicht auf christliche Künstler," meinte auch Ralf Wieland, wohl auch basierend auf dem Erfahrungshintergrund des gescheiterten J-Star-Labels. Er unterschied zwischen den Anforderungen der säkularen Popwelt und den Aufgaben der Musikszene für die Gemeinden.

"Die Szene dreht sich zu sehr um sich selbst," so das Statement von Markus Bonnert, der forderte: Wir müssen runter vom Karussell. Bonnert betonte die ausgezeichnete Eignung der christlichen Musik, christusferne Menschen anzusprechen. In dieser Beziehung sei Musik ein prädestiniertes Medium. 

Christoph Buskies lenkte den Blick auf die Gemeinden. Er nahm die Veranstalter in die Verantwortung, mehr für die Sache zu tun uns stellte seine Vision in den Raum: Jede Gemeinde solle ein Konzert pro Jahr veranstalten. Er forderte mehr Kreativität und Originalität, die dann auch bei Veranstaltungen im Gemeinderahmen für das Interesse der breiten Öffentlichkeit sorge.   
   
Vier Diskussionsteilnehmer - vier Meinungen. Die christliche Musikszene bleibt ein Thema, über das man trefflich streiten kann. Spätestens auf der Promikon 2011 am 05.02.2011 darf man eine Neuauflage der Diskussion erwarten.

 

African Gospels mit Mwangaza aus Uganda

Im Oktober 2010 kommt der Jugendchor Mwangaza nach Deutschland. 15 Tage wollen die musikalischen Kids aus Uganda Konzerte gestalten in Kirchen und Gemeinden und vor allem in Schulen.
In den vergangenen Jahren war der Chor schon einige Male weltweit auf Tour. Bei M.W.Smtih haben sie im Backing gesungen und in Europa sind sie im kommenden Jahr zum weiten Mal. Das Zuhause des Chores ist der Ort Ggaba in der Nähe von Kampala, der Hauptstadt von Uganda.

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