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Pfarrer Detlef Main aus Unna:

Lieber Helmut!

Ich bin noch ganz angerührt von vielen Reaktionen auf unsere Gospelmesse und den Workshop, den Du bei uns durchgeführt hast. Du hast es geschafft, einfache, ins Herz fallende Gospelstücke für die Liturgie des Gottesdienstes zu finden. Gleich ist man drin und nicht nur dabei. Das haben viele von unseren Gottesdienstbesuchern so gesagt. Ich finde es gut, dass es mit diesem Konzept möglich ist, auch ganz gewöhnliche Sonntagsgottesdienste zu bereichern. Davon werden wir regen Gebrauch machen. Ich kann die Gospelmesse: "Come into his presence" nur weiterempfehlen! Ich wünsche Dir und Deinem ganzen Team von Herzen weiterhin den Geist, der es möglich macht, solche Lieder zu komponieren und zu singen!

Liebe Grüße aus Unna-Massen

 

 

Bericht über den Gospelfire-Workshop in Löbau

Ain`t nobody, I surrender all, You gave me higher joy...

Die Teilnehmer des diesjährigen „Gospelfire“ werden wohl noch eine Weile diese und andere Lieder vor sich her singen. Aber der Reihe nach...

Freitag
Am Freitag, dem 30. September  trafen wir, 70 Leute im Alter von 10 – 51, uns im CVJM-Haus im Löbau. Einige kannten sich schon untereinander oder sind als Gruppe angereist und so nahmen wir erwartungsfroh den Abendimbiss ein. Natürlich waren wir alle sehr gespannt, was dieser Helmut Jost wohl für ein Mensch ist. Zunächst wurde er uns in einem Interview vorgestellt und sogleich begann die erste Trainingseinheit. Er wirkte sofort sympathisch, arbeitete zügig (aber nicht hastig) mit uns, hatte Zeit für ein Späßchen und seine Stimme, sein Klavierspiel, seine Überzeugung und seine eindeutige Körpersprache faszinierten uns. Ruckzuck hatten wir 4 neue Lieder und zahlreiche Techniken gelernt und manch einer stellte hier erst fest, wie stimmgewaltig er eigentlich ist. Dieser gewaltige Sound rief sogar bei dem einen oder anderen eine Gänsehaut hervor – es war ein sehr gutes Gefühl und machte riesigen Spaß.

Samstag
Am Samstag trainierten wir alle kräftig weiter – vormittags mit Helmut und nachmittags mit seinem Bruder Frieder Jost. Ähnlich perfekt wie Helmut das Klavier beherrschte Frieder die Gitarre, das liegt ganz offensichtlich in der Familie...
Für diesen Tag stand ebenfalls als „Kulturprogramm“ eine Stadtführung durch Löbau auf dem Programm. Es konnte sich also niemand über einen eintönigen Tagesablauf beschweren.
Am Abend waren auch viele darauf Bedacht ihre Stimmbänder zu schonen um für den großen Auftritt fit zu sein.

Sonntag
Und dann kam der Sonntag. Zunächst wurde der Gottesdienst besucht. Noch schossen uns viele Fragen durch den Kopf: Wie viele Zuhörer werden erscheinen? Wird unser Programm gut ankommen? Wie sind eigentlich die Abläufe?
Doch Helmut Jost und seine Partnerin Ruth Wilson verstanden es, uns sämtliche Ängste zu nehmen.
Bei der Hauptprobe klappte alles ohne Probleme und der Chor wurde für seine extrem schnelle Lernfähigkeit gelobt (die zum Großteil dem „Lehrer“ zu verdanken war).
Auch wenn viele der Überzeugung waren, dass das Konzert in erster Linie zur Ehre Gottes stattfindet, war beim Abschluss-Imbiss eine allgemeine Aufgeregtheit unübersehbar.
(Es sei kurz anzumerken, dass wir vor dem Konzert kein einziges Lied 100%-ig komplett geprobt hatten, sondern meist nur den mehrstimmigen Chorteil ohne die dazugehörigen Solos)

Konzert
Und dann war es 19 Uhr. Gemeinsam gingen wir in die Nikolaikirche und staunten über die anwesende Zuschauermasse.
19.08 Uhr. Noch immer strömten Leute hinein. Dann ging Helmut vor ans Klavier, spielte die Anfangsmelodie und der Chor mit Frontfrau Ruth Wilson zog mit dem atmosphärischen Gesang „Hold on“ ein. Geblendet vom Scheinwerferlicht standen wir nun auf der Bühne und sangen Gospel zu Ehren unseres Schöpfers. Es war genial. Das Konzert dauerte 2 Stunden. Dabei wurden nicht nur die am Wochenende einstudierten 10 Gospel-Lieder, sondern auch einige Solostücke von Helmut und Ruth dargeboten. Das Publikum hatte Gelegenheit sich aktiv durch mitsingen einzubringen und wurde auch mit Übersetzungen der Liedtexte und Erklärungen „aufgeklärt“.
Unser Schlusslied „Deep river of love“ war mit Emotionen von 70 Gospelsängern bespickt.

Und was bleibt?

Alle Teilnehmer haben ein sehr intensives und bereicherndes Wochenende erlebt, an dessen Ende sie mit einem Konzert sowohl zahlreichen Zuhörern aber vor allem Gott eine riesige Freude bereiteten. Hoffentlich können viele Erlebnisse sowohl von den Teilnehmern als auch vom Publikum mit in das private Leben und in das Leben der Gemeinden eingebracht werden. Möge Gott uns dabei helfen.

Johannes Israel

Berlin, 03.03.2012

Lieber Helmut,

vom ganzen Herzen nochmals vielen Dank für den Workshop und das wundervolle Abschlusskonzert mit Gospelfire in Berlin.

Mit viel Wärme, Herzlichkeit und Humor schaffst Du eine Atmosphäre, die es so leicht macht, neue musikalischen Zusammenhänge zu verstehen und umzusetzen. Der Austausch über Themen der Chorarbeit und das Einstudieren der Lieder aus "Come Into His Presence" im Plenum war ein echtes Vergnügen. Und dann das Konzert in der Kaiser -Wilhem-Gedächtniskirche, mit all den starken Stimmen der Workshopteilnehmer, Deiner Familie und Dir natürlich. Mein Herz hüpfte vor Freude, Dich mit Bass dirigierend mal live zu erleben. Nach dem Konzert bin ich mit diesem wohligen, satten Gefühl aus der Kirche gegangen: "Wow, ich bin gestärkt und gefüllt mit Musik und Liebe".

Deine Gospelmusik ist etwas Besonderes und Deine Handschrift dabei so unverkennbar. Immer wieder eine Bereicherung der Deutschen Gospelszene. Ja, und der Workshop war einer dieser Erfahrungen, die mich wieder ein Stück näher zum Verständnis zur Gospelmusik und ihrer Aussage gebracht haben. Vielen Dank!

Herzliche Grüße von der Spree.
Peggy